Der Berufsverband für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Der Berufsverband für PRM vertritt auf Bundesebene die berufspolitischen Interessen der Fachgruppe in allen diesbezüglichen Arbeitsfeldern.

Die PRM ist ein unabhängiges medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Förderung der körperlichen und kognitiven Funktionsfähigkeit, Aktivitäten (einschließlich Verhalten) und Teilhabe (einschließlich Lebensqualität) sowie der Modifizierung von persönlichen und Umweltfaktoren befasst. Es ist somit für die Prävention, die Diagnostik, Behandlung und das Rehabilitationsmanagement von Menschen mit krankheitsbedingten Funktionseinschränkungen und Komorbiditäten aller Altersgruppen zuständig. (Weißbuch; PRM in Europa 2006)

Derzeit arbeiten PRM-Ärzte

  • in der fachübergreifenden Frührehabilitation
  • in Fachabteilungen und Kliniken für PRM
  • in stationären und ambulanten Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation
  • als selbstständige und angestellte Fachärzte in der Niederlassung
  • in wissenschaftlichen Einrichtungen

Der BVPRM ist Ansprechpartner und Berater für die Bundes- und LandesKVen, die Bundes- und Landesärztekammern, den fachärztlichen Spitzenverbänden und Krankenkassenverbänden, Verbänden der Therapeuten, Patientenvertreter und politische Gremien. Der BVPRM arbeitet eng mit der wissenschaftlichen Gesellschaft DGPRM zusammen. Beide unterstützen das Junge Forum als neue Vertretung der jungen Fachärzte in der PRM.


AKTUELLES +++ AKTUELLES +++ AKTUELLES +++ AKTUELLES +++ AKTUELLES

Gemeinsamer Bundesausschuss stellt Details zu 12-wöchiger Verordnungsmöglichkeit bei Heilmitteln klar 

Mit seinen aktuellen Änderungen der Heilmittel-Richtlinie stellt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sicher, dass bei einem langfristigen Heilmittelbedarf und bei Diagnosen, die einen besonderen Versorgungsbedarf entsprechend den Rahmenvorgaben von GKV-Spitzenverband und Kassenärztlicher Bundesvereinigung zur Wirtschaftlichkeitsprüfung gemäß § 106b Absatz 2 SGB V begründen, nur alle 12 Wochen eine erneute Verordnung und eine ärztliche medizinische Kontrolle erforderlich sind.

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Wie behandelst Du Kreuzschmerzen? - Physiotherapeut*innen, Ärzt*innen und Sportwissenschaftler*innen für Umfrage gesucht.

Es gibt wissenschaftsbasierte Leitlinien für die Behandlung von Kreuzschmerzen. Frühere Arbeiten haben gezeigt, dass die Einhaltung dieser Leitlinien Behandlungsergebnisse verbessern, Risiken für die Patient*innen verringern (z. B. Strahlenbelastung durch Bildgebung) und Kosten senken kann. Internationale Daten zeigen jedoch, dass die Leitlinien in der Primärversorgung in der Regel nicht befolgt werden. Während wir in Deutschland und anderen europäischen Ländern ein ähnliches Ergebnis erwarten, fehlt es an qualitativ hochwertigen Studien.

Ziel dieser Befragung ist es, die Untersuchungs- und Behandlungsmethoden von Angehörigen der Gesundheitsberufe zu erheben. Im Anschluss werden die Ergebnisse in Bezug auf die Einhaltung von klinischen Versorgungsleitlinien bewertet und zwischen den Professionen verglichen.

Die Online-Umfrage nimmt circa 10 bis 15 Minuten in Anspruch. Jeder Teilnehmende kann an einer Verlosung teilnehmen, bei welcher 15 Geschenkkarten (im Wert von 100 €) verlost werden. - Vielen Dank fürs mitmachen!

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Mit aktuellen Auswertungen der vertragsärztlichen Abrechnungsdaten kann das Zi belegen, dass die Zahl der Neupatientenfälle im ersten Quartal 2022 so hoch wie noch nie seit Einführung der Neupatientenregelung in 2019 war. Trotzdem plant Bundesgesundheitsminister Lauterbach weiterhin, diese Regelung nach nur drei Jahren wieder zu streichen. In der kommenden Ausgabe des digitalen Diskussionsforums „Zi insights“ am 19.10.2022 möchte möchte das Zi dieses Thema in den Fokus rücken.

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Belassung der Neupatientenregelung im TSVG gefordert

Anlässlich der 1. Lesung des geplanten GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes im Bundestag unterstreicht der SpiFa erneut seine Forderung nach der Belassung der Neupatientenregelung im TSVG und fordert die Bundestagsabgeordneten auf, sich den Fakten zu widmen.

Zur Pressemeldung



Gravierende Honorarkürzungen drohen

Durch das geplante GKV-Finanzierungsgesetz streicht der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die kostendeckende Vergütung für zeitintensive Neupatienten (und unsere Fachgruppe nicht betreffend für die offenen Sprechstunden) in den Praxen. Auch für die niedergelassenen PRM wird das eine gravierende Honorarkürzung.

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Ein Gesundheitswesen braucht Verlässlichkeit

Berlin, 14. September 2022 – Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) startet am heutigen Tage gemeinsam mit seinen Mitgliedern die Kampagne #WartenBisDerArztKommt, um gegen die im GKV-Finanzsta- bilisierungsgesetz (GKV-FinStG) vorgesehenen Leistungskürzungen für Patienten zu protestieren.

Zur Presseerklärung der SpiFa



Neuer Wegweiser „Rehabilitation und Teilhabe“ der BAR

Der neue Wegweiser „Rehabilitation und Teilhabe“ der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR) will dazu beitragen, mehr Orientierung in die komplexen Zusammenhänge des gegliederten Rehabilitationssystems zu bringen. Dazu beleuchtet er den Reha-Prozess im Spannungsfeld von Bedarfen der Rehabilitanden und ihrer konkreten Lebenssituation, den gesetzlichen Rahmenbedingungen und den Zuständigkeiten der Rehabilitationsträger.

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Interne Stellungnahme zum GKV-Spargesetz von Erdmute Pioch

Mit dem Entwurf zum GKV-Spargesetz hat Herr Lauterbach die Stabilisierung der Kassenfinanzen für das Jahr 2023 jetzt schriftlich fixiert. Der Entwurf sieht Sparmöglichkeiten an vielen unterschiedlichen Stellen und auch bei den niedergelassenen Ärzteinnen und Ärzten vor. Die TSVG Neupatientenregelung soll kassiert werden. Das geht auch die Mitglieder des BVPRM etwas an.

→ Zur vollständigen Stellungnahme



Kostenfreies internetbasiertes Therapieprogramm für Ärztinnen und Ärzte

Die Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig hat ein Behandlungsangebot für Ärztinnen und Ärzte oder Medizinstudierende im Praktischen Jahr, die nach einem traumatischen Ereignis in ihrem Beruf unter posttraumatischen Stresssymptomen leiden. Das Behandlungsprogramm umfasst einen Zeitraum von etwa 5 Wochen und ist für die Teilnehmenden zeitlich und räumlich flexibel gestaltbar.

→ Weitere Informationen zum Download

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Anträge zur Rehabilitation auf dem Deutschen Ärztetag 2022 positiv beschieden

Der Berufsverband für Physikalische und Rehabilitative Medizin (BVPRM) sowie die wissenschaftliche Fachgesellschaft - Deutsche Gesellschaft für Physikalische und Rehabilitative Medizin (DGPRM) haben für den 126.Deutschen Ärztetag 2022 insgesamt 5 Entschließungsanträge zu dem übergeordneten Thema "Stärkung der Rehabilitation für ein zukunfts- und krisenfestes Gesundheitswesen “ vorbereitet.

Zwei Anträge wurden von der Bundesärztekammer übernommen und eingebracht, zwei Anträge wurden federführend vom sächsischen Delegierten Herrn Dr. Lipp, Vorsitzender Hartmannbund Sachsen und ein weiterer Antrag federführend von Frau Dr. Johna, Vorsitzende des Marburger Bundes und Vorständin der Bundesärztekammer eingebracht. Es wurden alle fünf Anträge positiv beschieden.

→ Hier finden Sie mehr Informationen dazu



Dank für Hilfe aus der Ukraine

Uns erreichte ein herzliches Dankeschön von den Kindern, den Kolleginnen und Kollegen des Dzherelo Сentre in der Ukraine.

→ Hier finden Sie denn Brief.



Newsletter März 2022 mit Schwerpunkt Ukraine

Der aktuelle Newsletter des Berufsverbandes beschäftigt sich aus aktuellem Anlass mit der Hilfe unseres Verbandes mit der Ukraine

→ Hier finden Sie den aktuellen Newsletter



MZEB - ein Arbeitsfeld für PRMler*innen

Am 2. und 3. Dezember fand in Halle/ Saale der 3. Kongress für Medizinische Zentren für Erwachsene mit Behinderung (MZEB) statt. Das noch junge Versorgungsfeld umfasst ein multiprofessionelles Team, aus Ärzten, häufig Neurolog*innen, Psycholog*innen, Ergo- und Physiotherapeut*innen, Logopäd*innen und Sozialarbeiter*innen.

→ Hier finden Sie den Bericht zur Veranstaltung und ein Interview zum Thema