Der Berufsverband für Physikalische und Rehabilitative
Medizin
Der Berufsverband für PRM vertritt auf Bundesebene die berufspolitischen Interessen der Fachgruppe in allen diesbezüglichen Arbeitsfeldern.
Die PRM ist ein unabhängiges medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Förderung der körperlichen und kognitiven Funktionsfähigkeit, Aktivitäten (einschließlich Verhalten) und Teilhabe (einschließlich Lebensqualität) sowie der Modifizierung von persönlichen und Umweltfaktoren befasst. Es ist somit für die Prävention, die Diagnostik, Behandlung und das Rehabilitationsmanagement von Menschen mit krankheitsbedingten Funktionseinschränkungen und Komorbiditäten aller Altersgruppen zuständig. (Weißbuch; PRM in Europa 2006)
Derzeit arbeiten PRM-Ärzte
Der BVPRM ist Ansprechpartner und Berater für die Bundes- und LandesKVen, die Bundes- und Landesärztekammern, den fachärztlichen Spitzenverbänden und Krankenkassenverbänden, Verbänden der Therapeuten, Patientenvertreter und politische Gremien. Der BVPRM arbeitet eng mit der wissenschaftlichen Gesellschaft DGPRM zusammen. Beide unterstützen das Junge Forum als neue Vertretung der jungen Fachärzte in der PRM.
SpiFa: ABDA-Forderungen zur Primärversorgung sind gefährliche Kompetenzüberschreitung (05.06.2026)
Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) übt scharfe Kritik an Forderungen der Apothekerschaft, in einem Primärversorgungssystem originär ärztliche Aufgaben zu
übernehmen. Der SpiFa sieht darin eine kurzsichtige und für Patientinnen und Patienten gefährdende offene Kompetenzüberschreitung, deren Forderung allein schon das Verständnis für medizinische
Fragestellungen auf Seiten der Apothekerschaft vermissen lässt.
Zur Pressemitteilung
Zusammen wird Bewegung draus. - Neues zu unserem Selektivvertrag mit Herodikos: Neue Indikationen & vereinfachte Abrechnung
Gute Neuigkeiten gibt es bei unserem Kooperationspartner Herodikos: Das Indikationsspektrum
der Tele-Physiotherapie "Herodikos plus" wird in Kürze erweitert, so dass die Versorgung künftig nicht mehr nur Patient:innen mit Rücken, HWS- und Kniebeschwerden, sondern auch jene mit Hüft- und
Schulterschmerz adressiert. Zudem vereinfacht Herodikos die ärztliche Leistungsabrechnung, die künftig auf Wunsch weitgehend automatisch funktioniert. Eine komplett digitale Verordnung ist
außerdem bereits heute möglich. Wenn Sie mehr zu diesem Thema oder zur Versorgung im Allgemeinen erfahren möchten, nehmen Sie an unserem kostenlosen Webinar zusammen mit Herodikos
teil.
Webinar des BVPRM-Partners Herodikos
Inhalt: Kurzüberblick zur Versorgung + vereinfachte Prozesse in der ärztlichen Praxis
Zeit: Mittwoch, 17.06.2026 ab 16:30 Uhr
Ort: Virtuell über ZOOM – Den Zugangslink erhalten Sie als Mitglied des Verbandes von der Geschäftsstelle.
SpiFa-Newsletter Politik - Mai 2026
im aktuellen Newsletter des SpiFa finden Sie interessante Meldungen aus der Gesundheitspolitik. Den Newsletter finden Sie hier.
GKV-Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz – Auswirkungen auf unser Fachgebiet (22.05.2026)
Durch die geplanten Einschnitte in der Finanzierung der ambulanten Versorgung ist die Existenz der Fachgruppe Physikalische und Rehabilitative Medizin in der Niederlassung gefährdet.
Unsere Empfehlungen finden sie hier
in unserem aktuellen Newsletter.
Resolution der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen zum GKF-Beitragsstabilisierungsgesetz
Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen hat gemeinsam mit den sächsischen ärztlichen und psychotherapeutischen Berufsverbänden sowie mit der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer in einer
Dringlichkeitssitzung eine Resolution zum Gesetzentwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes beschlossen.
Resolution zum Download
Einsparungen in Milliardenhöhe werden die ambulante Versorgung tiefgreifend verändern
Mit dem Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der GKV erhöht sich das Finanzdefizit und die Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten werden sich auf die neuen
Kürzungen einstellen und ihre Tätigkeit anpassen müssen, wenn sie ihre Praxis wirtschaftlich führen und langfristig erhalten wollen. Denn sie können nur das Geld für die Versorgung ihrer
Patientinnen und Patienten ausgeben, was die Krankenkassen bereitstellen. Die KBV hat gemeinsam mit den Landes – KV Berechnungen zur Entwicklung der Behandlungsfallzahlen erstellt. Diese zeigen,
dass rund 46 Millionen Fälle pro Jahr künftig nicht mehr finanziert werden und damit nicht mehr versorgt werden können, wenn das Gesetz so kommt wie vom Bundeskabinett beschlossen.
Quelle: KBV
Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherung
Die derzeit geplanten gesundheitspolitischen Maßnahmen
aus dem Bereich des Bundesministeriums für Gesundheit betreffen die ambulante Versorgung in zentralen Punkten und werfen aus Sicht der vertragsärztlichen und -psychotherapeutischen Praxis
erhebliche Fragen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Versorgungsqualität, Praxisorganisation und Arbeitsbedingungen auf. Hier werden die einzelnen Landes-KVen dies mit den Berufsverbänden in
nächster Zeit diskutieren, bei der KV Sachsen ist dies bereits erfolgt. Wir bitten als Vorstand des BVPRM uns hier über geplante lokale Maßnahmen mit auf dem Laufenden zu halten. Wir werden sie
gerne veröffentlichen. Insgesamt sind die Reaktionsmöglichkeiten begrenzt, das parlamentarische Verfahren muss nun abgewartet werden.
Aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die PRM
Die aktuell geplanten gesundheitspolitischen
Entwicklungen markieren einen tiefgreifenden Einschnitt für die vertragsärztliche Versorgung in Deutschland. Mit dem am 16. April 2026 vorgelegten Referentenentwurf zum
GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz, basierend auf dem ersten Bericht der Bericht der FinanzKomissionGesundheit, verfolgt das Bundesgesundheitsministerium das Ziel, die Ausgabenentwicklung stärker
an die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung zu koppeln. Angesichts eines prognostizierten Defizits von bis zu 40 Milliarden Euro bis 2030 sollen umfassende Einsparmaßnahmen umgesetzt
werden, die alle Versorgungsbereiche betreffen.
Aktueller Newsletter des Verbandes zu diesem Thema
Stellungnahme der KBV zum Referentenentwurf des BMG vom 16. April 2026
Medizinische Rehabilitation für Menschen mit bestehenden Behinderungen/Beeinträchtigungen
Die komplexe und bislang wenig erforschte
Situation der medizinischen Rehabilitation für Menschen mit bestehenden Behinderungen/Beeinträchtigungen ist das Thema eines aktuellen Positionspapiers der Wissenschaftlich-Medizinischen Allianz
für Rehabilitation (WMAR). Das derzeitige Rehabilitationssystem sei auf diese Zielgruppe nicht ausgerichtet, stellen die Autorinnen und Autoren fest. Sie fordern, sich weniger an der Indikation
und vielmehr an den Teilhabezielen der Betroffenen zu orientieren. Das Positionspapier ist hier abrufbar. (Quelle: www.reha-recht.de)
GOÄ - aktuelle Entwicklungen
Der 129. Deutsche Ärztetag 2025 in Leipzig hatte sich mit überwältigender Mehrheit für die Novellierung der
Gebührenordnung für Ärzte ausgesprochen und der Fortsetzung der Arbeit auf der Grundlage des vorgelegten Entwurfes einer neuen GOÄ zugestimmt. Dieser wurde im Juni 2025 an die
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken übergeben. Nun hat die Bundesgesundheitsministerin die Umsetzung der GOÄ-Reform angekündigt. Sie stellte die Vorlage eines Regelungsentwurfs für Mitte 2026
in Aussicht mit dem Hinweis, dass es bis zum Kabinettsbeschluss weiteren Abstimmungsbedarf geben werde und im Anschluss die Beratungen im Bundesrat abzuwarten seien.
Der Novellierungsprozess hat damit nach einem viele Jahre währenden Stillstand auch auf politischer Ebene offiziell begonnen.
Zunächst stehen nun noch einmal Verbändegespräche bei der Bundesärztekammer Mitte Februar an, die wir nutzen werden, unsere Positionen nochmals darzustellen und zu untermauern, damit die PRM
adäquat in der neuen GOÄ abgebildet ist.
Auf der Seite der BÄK sind nun die Inhalte zur neuen GOÄ für alle einsehbar.
Themenseite
der BÄK
Berufshaftpflicht und Inventar-Spezialpolice
Der BVPRM hat gemeinsam mit MLP ein neues Versicherungsangebot für seine Mitglieder mit
attraktiven Sonderkonditionen gestaltet. Dieses Paket kann und darf zukünftig noch wachsen. Weitere Informationen finden sie hier.
DMP Osteoporose
In 13 von 17 KV-Bezirken wurden im Zeitraum 2023 bis jetzt DMP-Osteoporose implementiert. In den KV-Bezirken Bayern,
Rheinland-Pfalz und dem Saarland gibt es die Möglichkeit, sich auch als Facharzt PRM bei entsprechender Qualifikation mit in das DMP Osteoporose einzuschreiben. Nähere Informationen erhalten sie
hier.
Signalgruppe PRM-Praxen
Zum interkollegialen Austausch der niedergelassenen Fachärzte PRM dient unsere Signal-Chatgruppe. Mitglieder des
BVPRM erhalten den Zugangslink über die Geschäftsstelle.
Signalgruppe Rehakliniken
Zum interkollegialen Austausch der interessierten PRM-KollegInnen aus Rehaeinrichtungen mit Anbindung an den
BVPRM. Mitglieder des BVPRM erhalten den Zugangslink über die Geschäftsstelle.
Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2019/882 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz - BFSG)
Vor dem Hintergrund vereinzelter Rechtsfragen aus den SpiFa-Mitgliedsverbänden hat der Spitzenverband einen Vermerk zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) mit Blick auf Praxiswebseiten sowie auf Terminbuchungsanwendungen verfasst.
On-Demand Kursangebote der Deutschen Akademie für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Sie können jetzt Ihre Fortbildung bei unserer Deutschen Akademie für Physikalische und Rehabilitative Medizin auch ganz ihren individuellen zeitlichen Möglichkeiten anpassen: Mit on-Demand Kursen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich für einen oder mehrere Online-Kurs anzumelden und diese dann innerhalb eines Jahres, entsprechend Ihrer individuellen Möglichkeiten, zu durchlaufen.
Elektronische Patientenakte: Starterpaket der KBV für Praxen
Zur schrittweisen Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) stellt die KBV ein Starterpaket bereit. Es soll Praxen bei der Nutzung der ePA unterstützen. Teil des Pakets sind unter anderem ein neues Serviceheft in der Reihe PraxisWissen sowie Materialien für das Wartezimmer. Das Starterpaket steht online bereit und ergänzt das bisherige Angebot. Das Starterpaket mit allen Materialien finden Sie auf der ePA-Themenseite.
Innovatives Lernmodul unterstützt Amputationsversorgung in der Ukraine
Ergänzend zum Thema der DGIHV-Fachtagung präsentierten Dr. med. Jörg Schiller und Dr. phil. Christoph Egen von der Klinik für Rehabilitations- und Sportmedizin der Medizinischen Hochschule
Hannover ein innovatives Lernmodul, das die Versorgung von Menschen nach einer Gliedmaßen-Amputation verbessert und bereits in der Ukraine im Einsatz ist. Ein interdisziplinäres Team der
Medizinischen Hochschule Hannover entwickelte das zweisprachige – deutsch-ukrainisch – Projekt gemeinsam mit Partnern innerhalb von acht Monaten für Fachleute, Menschen mit Amputation und
Angehörige. Die Finanzierung übernahm das Bundesministerium für Gesundheit. Das Lernmodul soll die klassische Rehabilitation nach Amputation ergänzen. Es vermittelt Strategien, mit der neuen
Lebenssituation umzugehen, neue Perspektiven zu sehen. Ebenso enthält es Fragebögen zur persönlichen Situation und Bedürfnissen, aber auch praktische Tipps zur Hygiene, dem An- und Auskleiden
oder dem Treppensteigen nach Beinamputation und dem Schuhzubinden mit einem Arm. (Quelle: DGIHV)
Hier kann auf das Lernmodul kostenfrei zugegriffen werden.
Reha-Bericht 2024 der Deutschen Rentenversicherung veröffentlicht
Im Reha-Bericht 2024 wurden die wichtigsten aktuellen Daten, Fakten und Entwicklungen zur Rehabilitation der Rentenversicherung wie gewohnt gewissenhaft
zusammengestellt. Schwerpunkt des Berichts bilden ausführliche Informationen zur Rehabilitation, sowohl zu Umfang und Struktur der medizinischen und beruflichen Rehabilitation als auch zu Prozess
und Ergebnis der Reha-Leistungen. Grundlage sind die routinemäßig erhobenen Statistikdaten im Wesentlichen aus dem Jahr 2023 sowie Ergebnisse aus der Reha-Qualitätssicherung der
Rentenversicherung. Auch die aktuellen Entwicklungen innerhalb der Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung sind darin beschrieben.
Medizinische Rehabilitation der Rentenversicherung von Kindern und Jugendlichen wird im Fokus betrachtet. Basis sind auch hier die statistischen Daten der Rentenversicherung
Der Bericht ist als nicht barrierefreies Dokument auf der Website der Deutschen Rentenversicherung kostenfrei abrufbar unter Reha-Berichte.
(Quelle: Deutsche Rentenversicherung Bund)
Krankenhausreform bedroht die Schmerzmedizin
Unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft haben mehrere Gesellschaften und Verbände, darunter der Berufsverband für Physikalische und Rehabilitative Medizin, zu den drohenden
Auswirkungen der aktuellen Krankenhausreform auf die Schmerzmedizin Stellung bezogen.
Stellungnahme zum Download
Rehabilitationsbedarf
Regelmässig beraten wir zu Inanspruchnahme von Rehabitationsmassnahmen. Eine Selbstmitwirkungspflicht wird gefordert. Hierzu hat die DRV für die erwerbsfähigen Mitglieder ein Portal entwickelt,
welches einen guten Überblick über die bestehenden Rehabilitationseinrichtungen gibt und einen persönlichen Reha-Bedarf erkennen lässt. So ist dies gut zur Vorbereitung eines Reha-Antrages
geeignet.
Es informiert über die Qualität verschiedener Reha-Einrichtungen.
Das Portal ist begrenzt auf die Reha-Einrichtungen, die die Deutsche Rentenversicherung belegt und die von der Deutschen Rentenversicherung selbst betrieben werden
Die Qualitätsbewertungen sind das Ergebnis regelmäßiger, wissenschaftlicher Untersuchungen, teilt die Deutschen Rentenversicherung mit.
Trotz bestehendem Wunsch- und Wahlrecht ist natürlich zu beachten, dass die Wahl einer Reha-Wunscheinrichtung über diese Seite keine Zuweisung garantiert.